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HORNHAUTCHIRURGIE

 

Limbal Relaxing Incisions (LRI)
Beim Einsatz der intraoperativen Aberrometrie bei der Inzisionalen Astigmatismus-Korrektur profitiert man von der virtuellen Zylinderachsen Markierung und der Messung des refraktiven Ergebnisses der Entlastungsschnitte. So lassen sich die Position und Ausdehnung unter Echtzeit- Aberrometrie intraoperativ optimieren.

Perforierende Keratoplastik (PKP)
Mit ca. 100.000 Eingriffen pro Jahr, davon allein 5.000 in Deutschland, ist die Hornhauttransplantation [1] die häufigste Gewebetransplantation beim Menschen. Trotz ständiger Verbesserung der Technik leiden bis zu 20% aller Keratoplastikpatienten unter einem hohen, oft irregulären Astigmatismus [2].

Intraoperative korneale Topographie / Aberrometrie
Die intraoperative Darstellung der Hornhauttopographie würde eine bessere und gezieltere Reduktion des Astigmatismus bei der PKP erlauben. [3]
Die Frage, inwieweit die intraoperative Aberrometrie auch bei der perforierenden Keratoplastik und instabilen Vorderkammerverhältnissen zuverlässige Informationen liefert, kann man heute noch nicht beantworten.

Forschung & Entwicklung
Im Rahmen eines ZIM / BMWi geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojektes arbeiten wir an der Entwicklung einer Sensorik zur intraoperativen kornealen Aberrometrie & Topographie.


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Literatur

[1] C. Cursiven, B. Seitz, F. Kruse (2005): Hornhauttransplantation. Glänzende Bilanz und viele Perspektiven; Deutsches Ärzteblatt; pp. 3078-3080

[2] K. William, D. Roder, A. Estermann, S. Muehlberg (1992): Factors predictive of corneal garft survival; Ophthalmology; pp. 99: 403-414

[3] Artaria (1995): Computerized corneal topographie in treatment of high grade astigmatism after perforating keratoplasty; Klein. Monatsblätter für Augenheilkunde; pp. 23: 87-90