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I-O-W-A ZUVERLÄSSIGKEIT

 

Wellenfront Aberrometer
Das Grundprinzip der Wellenfrontanalyse basiert auf dem Vergleich eines Referenzmusters mit dem durch die Fehlsichtigkeit des Auges verzerrten Punktemuster. Die Verschiebung der entsprechenden Punkte von der Referenzposition ist proportional zur ersten Ableitung der eingestrahlten Wellenfront.
Beim Tscherning-Aberrometer wird das Referenzmuster durch eine Lochmaske vor dem Auge erzeugt. Das durch die optischen Aberrationen des Patientenauges verzerrte retinale Punktemuster wird durch indirekte Ophthalmoskopie auf einer CCD Kamera dargestellt.
Im Gegensatz zur vorher beschriebenen „Ingoing Reflection Aberrometry“ werden beim Hartmann-Shack-Sensor die von einem Fokuspunkt auf der Retina ausgehenden Reflexionen durch die Aberrationen des Patientenauges verändert. Die ausgestrahlte Wellenfront wird dann durch ein Mikrolinsenarray in Teilstrahlen zerlegt und auf einer CCD Kamera dargestellt.
Die speziell für die intraoperative Anwendung von unseren Ingenieuren in Deutschland neu entwickelte Wellenfront Sensorik zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und Genauigkeit aus.

Patentierte Flying-Spot Technologie
Bei den oben beschriebenen Verfahren wird immer das gesamte Punktemuster abgebildet. Bei großen Aberrationen, insbesondere am aphaken Auge, ist das Punktemuster so verzerrt, dass die eindeutige Zuordnung der verzerrten Punkte zu dem verursachenden Referenzpunkt schwierig bis unmöglich wird. Im Gegensatz zu den klassischen Systemen nach dem Hartmann-Shack und dem Tscherning Verfahren, ist das neu entwickelte sequentielle Verfahren nicht mit den bekannten Risiken des „overlappings“ und „cross over“ der simultanen Signalerfassung und Wellenfrontanalyse belastet.

Ein zweidimensional schwingender Spiegel steuert die Position eines Lasers so, dass er auf der Retina eine Fläche beschreibt. Damit ist das Zuordnungsproblem gelöst, da jeder reflektierte Strahl immer genau seinem Referenzstrahl zugeordnet werden kann.

Messungen am phaken, aphaken und pseudophaken Augen
Wo der Dynamikbereich von Hartmann-Shack Sensoren Technologie bedingt häufig auf den Bereich -10,00 bis 8,00 dpt. beschränkt ist, deckt die neue Generation mit einer Dynamik von -8 bis + 25 dpt. die Anforderungen der intraoperativen Anwendung ab. Die neue „Flying Spot“ Technologie erreicht eine hohe Zuverlässigkeit und Genauigkeit bei einer Dynamikbreite von 32 Dioptrien.

Intraoperative Einfluss- und Störgrößen
Durch die quasi-Echtzeit Signalauswertung ist der Sensor unempfindlich gegen Artefakte. Das sind die besten Voraussetzungen für eine hohe Zuverlässigkeit insbesondere bei der intraoperativen Anwendung.

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